Leben heisst bewegen
Je nach der Schneemenge in den Bergen gilt für mich im Winter: Trail- oder Schneeschuhe.



Der Berglauf fordert Körper und Geist


Der Berglauf hat eigene Regeln. Er ermöglicht ein hervorragendes Training des Herz-Kreislauf-Systems bei einer geringeren Beanspruchung des Stützapparates. Die Muskulatur und das Herz-Kreislauf-System werden gleichermassen intensiv belastet. Der Berglauf fördert die Kraft, Ausdauer und die Tempofähigkeit. Der Berglauf ist ein Training nur für erfahrene Läuferinnen und Läufer.

Die erfahrenen Runners profitieren mit einem Training am Berg - hier ist nicht die Rede von einem Intervalltraining an einer Steigung - auch dann, wenn Sie sich für einen Wettkampf in flachem Gelände vorbereiten. Sie können mit einem Berglauftraining die unterschiedlichsten Muskelgruppen optimal trainieren und die Laufökonomie erhöhen.

Nach mehr als sechzehn Jahre Laufsport, mein erster Marathon lief ich mit 52 Jahren, hat der Körper längst nicht mehr den Speed wie zu Beginn der Laufkarriere. Kein Problem, mein Kopf weiss das und er ist parat für die Zukunft. So sind für mich die schnellen Bergläufe etwas gemächlicher geworden. Die Erholung nach einem Berglauf hat bei mir grosse Priorität. Laufen am Berg soll auch im besten Alter, und für viele Jahre grossen Spass machen.


Der Lauf der Läufe durfte ich im August 2021 erleben. Der Start war auf dem Oberalppass (2044 m), das Ziel auf dem Gotthardpass (2091 m). Dazwischen liegen 30 Kilometer und 2000 Höhenmeter. Mehr dazu lesen Sie in meinem Erlebnisbericht.





Meine Tipps

Das Wichtigste vorab, bevor Sie überhaupt bergauf laufen, müssen Sie Ihre Maximalherzfrequenz kennen. Nur so ist es möglich, dass Sie das Lauftraining am Berg seriös durchführen können. Die Schrittfrequenz ist am Berg viel höher und das Abrollen über die Ferse ist fast nicht möglich, desshalb klagen so viele Läueferinnen und Läufer über Schmerzen an der Achillessehne. Ab 1800 Meter über Meer müssen Sie zirka dreissig Prozent mehr Trinken.






2022, Text und Bilder: © by Hanspeter Strehler